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Roman d'amour

Der zehnte Ro­man, Roman d'amour, er­schien im März bei Han­ser.

Sylvie Schenk, Foto: Hassiepen/Hanser Verlag

Sylvie Schenk. Foto: Has­sie­pen / Han­ser Ver­lag

Sylvie Schenk. Foto: Has­sie­pen / Han­ser Ver­lag. Ver­größern durch Ankli­cken

         

FAZ

Daniela Strigl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. August 2021:
Gewiss, autofiktionale Prosa ist zurzeit en vogue, aber dieses Buch dreht die Schraube der Konstruktion noch um ein paar Windungen weiter: (...) Die matrjoschkaartige Verschachtelung des Plots führt dazu, dass man beim Lesen dieses kurzen Romans verteufelt aufpassen muss, um die jeweilige Erzählebene auszumachen. (...) Mit Raffinement und Tiefgang beleuchtet Schenk die drei Dimensionen, in denen Charlotte sich als Liebende bewegt: das Erlebte, die Erinnerung an das Erlebte und das Fantasierte. Souverän spielt die Autorin mit den Grenzen zwischen diesen Sphären, aber auch mit den Gesetzen des Genres und gewinnt dem Geplänkel der beiden Frauen manch witzige Einsicht ab. (...) Am Ende dieses nonchalant virtuosen, buchstäblich schwindelerregenden Buches steht eine Wendung, die alles Gelesene in einem neuen Licht erscheinen und die Leserin die Lektüre wieder von vorn beginnen lässt. Nicht zu ihrem Schaden.

 

Rápido, tu vida

Juni 2021: Schnell, dein Leben ist jetzt auch auf Spanisch erschienen, im Verlag errata naturae, Madrid: Rápido, tu vida, übersetzt von Ibon Zubiaur.

 

SWR 2

 

Platz 9 der SWR-Bestenliste, Mai 2021. - Die Diskussion um Roman d'amour ist dort zu hören, herunterladbar als mp3-Datei.

 

SRF

Daniela Strigl, SRF Literaturclub, 18. Mai 2021:
Eine Geschichte mit einer komplexen, autofiktionalen Verschachtelung […] ein witziges Buch, ein ironisches Buch – ein Buch, das trotzdem versucht, das Wesen der Liebe zu ergründen.

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SRF

Luzia Stettler, SRF Podcast, 9. Mai 2021:
Überhaupt hatte mich dieses geistreiche Buch in seiner raffinierten Komposition zunehmend gepackt. (...) Bücher über Liebesaffären gibt es wie Sand am Meer. Aber so raffiniert und geistreich, wie Sylvie Schenk das Thema in ihrem Roman d'amour abhandelt, erlebt man es in der Literatur selten.

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DLF Kultur

 

Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk Kultur ‚Lesart‘, 4. Mai 2021:
Ein humorvolles Buch, das nicht nur ein Liebesroman, sondern auch ein Beziehungskrimi ist. (…) Romane schreiben, in denen jede Formulierung stimmt, das kann Sylvie Schenk jedenfalls.

 

SZ

Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung, 24. April 2021:
Schenk macht daraus ein Drama, ein erbittertes Duell zweier Frauen und spiegelt die Frage nach dem Autobiografischen auf hochintelligente Weise gleich auf mehreren Ebenen. (...) Roman d'amour ist ein weises, sehr kluges, unaufdringliches Buch.

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DLF

Nicole Strecker, Deutschlandfunk Büchermarkt, 20. April 2021:
Die verschachtelte Konstruktion aus Erinnertem, Erlebtem und Ausgedachtem gleicht den russischen Matrjoschka-Puppen, bei denen eine in der anderen steckt – sie ist der Clou des Buches. So wird aus der banalen Ehebruchstory mit zwei Frauen und einem Mann ein postfaktisches Labyrinth aus Dichtung und Wahrheit. (...) Aber in seiner lustvollen Bösartigkeit balanciert dieses Kammerspiel eines bizarren Frauenduells die gefühlvollen Melodramen im Inneren des Romans aus. (...) Als Autorin psychologischer Romane schaut sie sensibel ins Innere ihrer Figuren, auf deren Widersprüche zwischen Moral und Begehren, Vernunft und Gefühl, aber vor allem die raffinierten Wechsel von Empathie und spöttischer Distanz sind ihr Metier.

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NDR Kultur

Renate Naber, WDR5 Scala, 20. April 2021:
Sylvie Schenk ist auf nur hundertzwanzig Seiten eine fein gewobene Geschichte gelungen, deren Fäden man gut folgen kann. Schon allein wegen der überraschenden Wendungen bleibt man gespannt bis zum Schluss dran. (...) In diesem vielschichtigen, dichten und tiefgreifenden Liebesroman ist kein Wort zu viel. Auch Betrachtungen über das Genre Liebesroman und die Auswirkungen der Liebe auf alle Beteiligten haben ihren Platz. (...) Präzise und in lebendigen Bildern öffnet die Autorin Sylvie Schenk in ihrem Roman d’amour den Blick in sinnlich-ekstatische Höhen und verzweifelte Abgründe, sprich, sie dekliniert die vielen Facetten der Liebe gekonnt durch und beschreibt Phasen des ersten Kennenlernens, der Zärtlichkeit, der Sehnsucht, der Gier, der Rücksichtslosigkeit, der Schuld, des Verrats und der Enttäuschung. Ein sehr besonderer Roman, der richtig unter die Haut geht.

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NDR Kultur

Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 19. April 2021:
So liest man eine 'echte' Liebesgeschichte, zugleich die literarische Geschichte, die daraus gemacht wurde, eine liebeswerte Satire auf den Literaturbetrieb und hat Freude an Sylvie Schenks raffinierter Kunst, unterhaltend und anspruchsvoll zugleich zu schreiben. Allzu häufig finden wir das in der deutschen Gegenwartsliteratur nicht.

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rbb Kultur

Jörg Magenau, RBB Kultur, 1. April 2021:
Es ist brillant, wie Sylvie Schenk die verschiedenen Ebenen [des Romans] miteinander verknüpft. Auch einige Überraschungsmomente hat sie zu bieten und eine subtile Spannung, die, da das Ende der Liebesgeschichten von vornherein klar ist, vor allem aus der unklaren Gesprächssituation zwischen Journalistin und Autorin entsteht.

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WDR 3

Andrea Gerk, WDR 3, 29. März 2021:
Dichtung und Wahrheit bzw. das Verhältnis von Autofiktion und Erfundenem wird hier ebenso verhandelt wie die grundlegende Frage danach, wie überhaupt von der Liebe erzählt werden kann: (...) Präzise, poetisch und mit einem leisen Humor tastet Sylvie Schenk in ihrem Roman d’amour das wohl erfolgreichste Genre der Literaturgeschichte ab. Zugleich erzählt sie selbst einen Liebesroman, der immer wieder zu Herzen geht. Schließlich streift diese Geschichte so ziemlich alles, was mit der Liebe einhergeht – ob es moralische oder sprachphilosophische Fragen sind. So schmal Sylvie Schenks Roman d’amour ist, so weit ist der Horizont, den dieser Liebesroman eröffnet.

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Aachener Zeitung

Andrea Zuleger, Magazin der Aachener Zeitung, 13. März 2021:
Ein Buch Roman d’amour zu nennen, braucht Mut. Denn der Kitsch-Vorwurf ist diesem Titel immanent. Aber gleichzeitig ist er auch vom Tisch, noch bevor man die ersten Zeilen gelesen hat. Sylvie Schenk hat mit ihrem zehnten Roman ihr bislang bestes Buch geschrieben. Es ist fast klassisch wie ein Theaterstück aufgebaut und erlaubt sich daneben alle Freiheit, Gefühl in die Sprache zu legen. So wechselt je nach Innenleben die Tonlage, mal düster, wie das vorangestellte Beaudelaire-Gedicht, versöhnlich, von liebevoll zu derb. Sylvie Schenk erzählt von einem ‚amour fou‘ mit einer tiefen Weisheit. Großartig und berührend!

 

Thalia

März 2021: Buchhändlerin Julia Joachimmeyer, Thalia Osnabrück:
Sylvie Schenk hat einen besonderen kleinen Roman über die Liebe und die Frage nach Schuld, Moral und Verantwortung geschrieben. Eine Autorin diskutiert mit einer Journalistin ihren neuen Roman: Wie viele autobiografische Züge hat die weibliche Hauptfigur, die sich in einen verheirateten Mann verliebt? Und wie definiert man die Liebe, wie unterscheidet man sie von Lust und Begehren? Eine sprachlich feine, mit sanfter Ironie erzählte Geschichte.

 

Liliputherz

WDR 5

Dezember 2020: Heribert Leuchters neue CD Liliputherz ist erschienen, nach Balladen, Chansons und Gedichten aus meinem 'Gesang des Kobolds'.
Erhältlich im Buchhandel und bei luxaries records. Dort gibt es auch Hörbeispiele.

"In diesem Studioalbum treffen Musik und Lyrik einmal 'anders' aufeinander. Klanglandschaften mit feiner, kleiner Instrumentierung, aber fast cineastischem Panorama umhüllen und umschmeicheln, kontrastieren und ergänzen gesungene und gesprochene Balladen und Gedichte. Die ewigen Themen Liebe und Leben werden diesmal nicht in Schubladen gezwängt, sondern entfalten sich frei, um sich umso intensiver im Gehörgang einzunisten."

Besprechung von Renate Naber auf WDR 5 am 12.2.2021:

Sylvie Schenk nähert sich dem Thema 'Liebe' mit fein gezeichneten Bildern und Metaphern, die mal verletzlich, mal nachdenklich, fast schwermütig und dann wieder erfrischend leichtfüßig daherkommen. (...) Sara Decker und Annette Schmidt singen und sprechen über Liebesleid und Liebeslust und treffen genau den richtigen Ton zwischen zarter Melancholie und ängstlicher Erwartung bis hin zu überschäumender Freude über beglückende sinnliche Begegnung. Herzerwärmende Hörzeit, die anregt, sich an eigene Liebes- und Glücksmomente zu erinnern. Richtig zur Geltung gebracht werden die Liebes- und Lebenstexte durch die feine, niemals aufdringliche Instrumentierung des Musikers und Komponisten Heribert Leuchter. (...) Liliputherz bietet Gedichte, in denen die Autorin Lebens- und Liebesbilanz zieht. Da gibt es trübe Tage, wenn Erinnerungen an verlorene Liebe sind wie 'Blätter, die nach Worten weinen, die verblichen' sind. Und dann gibt es die hellen Tage, überstrahlt von schönen Bildern wie funkelnde Glassplitter und an denen die Liebenden sich von all den Fragen nach der - vielleicht schmerzhaften - Wahrheit einfach fallen lassen und weit wegträumen. Liliputherz folgt dem Rhythmus der Wellen, im Auf und Ab von Nähe und Distanz und bietet ungereimte Verse voller Wehmut und Zuversicht.

[komplett online zu lesen und zu hören]

 

L'instant d'une vie - das Hörbuch

Juli 2020: L'instant d'une vie ist nun auch als französisches Hörbuch zu haben, gelesen von mir selbst, bei lis le moi zum Herunterladen für € 10 bzw. € 15, mit Hörbeispiel. ISBN 978-2-9572325-2-9.

 

Mein zweisprachiges Ich

Februar 2020: "Das Diktat" (Kurzprosa) erscheint in der Anthologie Mein zweisprachiges Ich, hrsg. von Pilar Baumeister und Dragica Schröder, Verlag Lijepa Ruec (Schönes Wort), Tuzla, Bosnien-Herzegowina.

 

Am Erker 78

Januar 2020: "Liebeslikör", ein Auszug aus dem noch unveröffentlichten Roman 'Das Wasserzeichen', erschien in der Münsteraner Literaturzeitschrift Am Erker.

 

Eine gewöhnliche Familie

Januar 2020: Die Taschenbuchausgabe von Eine gewöhnliche Familie erschien bei Goldmann.

 

L'instant d'une vie

April 2019: Schnell, dein Leben ist jetzt auch auf Französisch erschienen: L'instant d'une vie, autorisierte Übersetzung von Alexia Rosso, bei Éditions Slatkine & Cie in Genf, 208 Seiten, broschiert, ISBN 978-2-88944-104-4.

Das Buch wurde in Dresden am 14. Mai im Institut Français und im Pariser Goethe-Institut am 3. Juni vorgestellt.

 

SZ

Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung, 26.2.2019:
Eine gewöhnliche Familie ist ein fein gearbeitetes, thematisch komprimiertes und dennoch erfahrungsreiches Buch. Eine Familienchronik über Jahrzehnte, und es ist ein großer Vorzug des Romans, dass die Autorin nicht der Mode der ausufernden Generationenerzählungen folgt, sondern pointiert, hin und wieder geradezu aphoristisch und mit einem guten Gespür für Auslassungen operiert.

 

Akzente 3/2018

September 2018: Mein Essay Wozu Lebensweisheiten erschien in AKZENTE 3/2018, hrsg. von Mariana Leky und Jo Lendle im Hanser Verlag, München, ISBN 978-3-446-26085-6.

 

Eine gewöhnliche Familie

Juli 2018: Der neunte Roman Eine gewöhnliche Familie erschien bei Hanser.

 

NZZ

NZZ

Judith Liere in Stern, 4. August 2016:
"Es wird Zeit, die mitreißenden Romane der Sylvie Schenk zu entdecken"

(...) Sylvie Schenk schreibt klar, klug, einfach. Jede Formulierung sitzt, kein überflüssiges Wort verwässert ihren präzisen Stil, was vielleicht daran liegt, dass Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. (...) Schenk schreibt Louises Leben in Du-Form auf, als würde die Erzählerin neben sich stehen und sich selbst beobachten. Das wirkt überraschenderweise gar nicht manieriert, der Erzählstil entwickelt vielmehr einen Sog, von dem man sich nur zu gern durch dieses Nachkriegs-Frauenleben mitreißen lässt.

 

WDR

Zwei WDR-Radio-Features vom 29.6.2016 sind online: "Schreiben ist wie Wandern - Die Aufbrüche der Schriftstellerin Sylvie Schenk" auf WDR5 Scala und "Spätes Schriftstellerglück - Sylvie Schenk liest in Klagenfurt" auf WDR3 Mosaik.

 

Bachmannpreis 2016

Auf Einladung von Hubert Winkels las ich aus dem neuen Roman bei den 40. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.

 

AZ

Andrea Zuleger in Aachener Zeitung vom 25.6.2016:

(...) Es läuft derzeit so gut für Sylvie Schenk, dass sie es selbst noch kaum fassen kann. "Das gleicht wirklich einem Wunder", sagt sie am Telefon, weil die Deutsch-Französin derzeit in ihrer ursprünglichen Heimat La-Roche-en-Rame ist, in einem winzigen "Kaff" in den französischen Alpen, wie sie sagt. (...) "Es ist eine tolle Belohnung für meine Hartköpfigkeit", sagt die 72-jährige Autorin. (...) Mit Hartköpfigkeit meint sie natürlich die Hartnäckigkeit, mit der sie ihren Weg und ihren Ton gefunden hat. Dieser spezielle, mal spröde, mal lyrische Schenk-Sound, auf den man in all ihren Büchern trifft, hat viel mit ihrer französischen Muttersprache zu tun. Er ist aber ebenso sehr mit ihrer Liebe zur deutschen Sprache zu erklären, die sie seit Mitte der 80er Jahre dazu veranlasst hat, ihre Texte direkt in Deutsch zu schreiben und sie nicht aus dem Französischen zu übersetzen. Eine Sprache, die sie jenseits der rein literarischen Arbeit in ihren Tiefen zu ergründen sucht: "Deutsch ist eine Sprache, die mich zum Experimentieren anregt. Sie ist viel spielerischer als das strengere Französisch. Man kann mit Deutsch alles machen. Man kann die Worte in jede Richtung biegen, und es wird doch ein Satz draus" (...)

[vollständig online zu lesen]

         
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